E-Government

In diesem Bereich geht es um das sogenannte E-Government, das heißt, die Serviceleistungen der Stadt Oldenburg an Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können online durchgeführt werden. Hier finden Sie eine Liste der derzeit bereits existierenden Online-Services »

Das Online-Zugangsverbesserungsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, alle rechtlich und tatsächlich geeigneten Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 auch online anzubieten. Dementsprechend wird die Liste der Online-Services in den kommenden Jahren wachsen. Geplant ist, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung Ideen und Umsetzungen für weitere Online-Services zu erarbeiten. Vorgesehen sind daneben aber auch ein Workshop mit Bürgerinnen und Bürgern sowie einer mit Unternehmen, um deren Ideen und Wünsche für Online-Services abzufragen und einzubeziehen.

Oberbürgermeister Krogmann bündelt Maßnahmen zur Digitalisierung

Wichtige Impulse für den weiteren Prozess der Digitalisierung setzt der vorgestellte „Maßnahmenplan Digitalisierung“» (PDF, 746,1 KB). Er zeigt erstmalig umfassend auf, welche zukunftsorientierten Projekte in der Stadtverwaltung in den nächsten Jahren angestoßen werden sollen.

„Mensch im Mittelpunkt“

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Die Stadtverwaltung macht bereits heute ihr Dienstleistungsangebot und Informationen online zugänglich. Dieses solide Angebot ist Grundlage für die Aufgaben, die nun auf uns warten. Eines ist mir dabei besonders wichtig: Der Mensch muss im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürger die Inanspruchnahme von Services so bequem und kundenfreundlich wie möglich machen, aber wir werden auch alle nicht-technikaffinen Menschen im Blick behalten“, kündigt Krogmann an. Um die „Digitalisierung“ aktiv zu begleiten und Kräfte zu bündeln, wurde im vergangenen Jahr die Stabsstelle Digitalisierung im Büro des Oberbürgermeisters eingerichtet. Hier sollen die gesamten Veränderungen, die durch die zunehmende Verwendung und Vernetzung von digitalen Medien, Technologien und Anwendungen entstehen, koordiniert werden, weil diese Auswirkungen auf alle Lebensbereiche haben.

Plan wirkt nach innen und außen

Der nun vorgestellte „Maßnahmenplan Digitalisierung“ umfasst im Wesentlichen zwei Aufgabenstellungen: zum einen werden die internen Prozesse und Arbeitsabläufe der Stadtverwaltung betrachtet, zum anderen die von der Stadtverwaltung bereitgestellten Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. „Damit agil auf künftige Entwicklungen reagiert werden kann, ist der Maßnahmenplan als ein lebendiges Dokument zu verstehen, welches entsprechend ergänzt und angepasst wird“, betont Julia Masurkewitz-Möller, Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung.

Investitionen in Schul-IT

Weiteres wichtiges Beispiel der „Roadmap Digitalisierung“ ist die Schul-IT. Die Stadt Oldenburg hat bereits Fördergelder für die Glasfaseranbindung aller Schulen beantragt. Dieser Ausbau ist Basis zur Erreichung des Ziels, die IT-Voraussetzungen für einen guten Unterricht zu schaffen. Darüber hinaus wird derzeit ein IT-Entwicklungskonzept für Schulen erstellt, in dem Investitionen und Maßnahmen aufgeführt werden sollen. „Die Förderung der Schulen und ihre optimale Versorgung liegt mir besonders am Herzen. Die hier in zukunftsorientierte Bildung investierten Mittel werden sich in jeder Hinsicht für Oldenburg auszahlen“, lautet die Einschätzung von Oberbürgermeister Krogmann.

Weitere Schwerpunkte

Weitere Themen des Maßnahmenplans Digitalisierung sind die Entwicklung neuer Formen der Kommunikation der Stadtverwaltung mit Bürgerinnen und Bürgern, die digitale Beteiligung an Partizipationsprozessen, der Ausbau von Social Media-Kanälen, eine anschaulichere Darstellung von Finanzdaten, aber auch viele verwaltungsintern wirkende Projekte wie digitale Akten, Prozessmanagement und Arbeitsschutz. Krogmann: „Auf dem Weg zur digitalen Stadt sind wir ein gutes Stück vorangekommen, aber noch lange nicht am Ziel.“

Open Government

Um dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Transparenz und auch Beteiligung gerecht zu werden, soll auch das sogenannte Open Government eingeführt und standardisiert werden.

Open Government hat zum Ziel, die Zusammenarbeit von Verwaltungen, in diesem Fall der Stadt Oldenburg, mit Akteuren der Zivilgesellschaft (Bürger, Unternehmen und Institutionen) zu verbessern und Verwaltungshandeln in Zukunft noch offener, transparenter und arbeitsteiliger zu gestalten, um insbesondere die Teilhabemöglichkeiten für die Zivilgesellschaft zu stärken.

Im Förderprojekt Modellkommune Open-Government » möchte die Stadt Oldenburg die konzeptionellen Grundlagen für einen praxisnahen Baukasten von Open-Government-Werkzeugen schaffen und erproben, dabei sollen standardisierte Werkzeuge und Prozesse für Open-Data, Open-Participation und Open-Collaboration untersucht werden.