Wichtig: Aktuelle Hinweise zur Erreichbarkeit

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in einigen Bereichen derzeit geänderte Erreichbarkeiten. Die aktuell geltenden Regelungen können Sie hier einsehen »

Soziale Entschädigung

Soziale Entschädigung in der Bundesrepublik Deutschland bedeutet: Wer einen gesundheitlichen Schaden erleidet, für dessen Folgen die Gemeinschaft in besonderer Weise einzustehen hat, hat Anspruch auf Versorgung im Rahmen der Sozialen Entschädigung.

Die Leistungen der Sozialen Entschädigung richten sich nach dem Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz), das ursprünglich für die Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen des Zweiten Weltkriegs geschaffen wurde.

Mehr Informationen zum Bundesversorgungsgesetz gibt es hier »

Als „Grundgesetz der Versorgung“ gilt es seit Jahrzehnten in entsprechender Anwendung auch für weitere Personengruppen, die nach bestimmten Nebengesetzen Ansprüche haben.

Die Stadt Oldenburg erbringt Leistungen insbesondere für folgende Personenkreise:

  • Kriegsbeschädigte,
  • Opfer von Gewalttaten,
  • Opfer staatlichen Unrechts in der DDR sowie
  • deren jeweilige Hinterbliebene

Leistungen

Die Soziale Entschädigung umfasst folgende Leistungen.

  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Krankehilfe
  • Hilfe zur Pflege
  • Hilfe zur Weiterführung des Haushalts
  • Altenhilfe
  • Erziehungsbeihilfe
  • Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt
  • Erholungshilfe
  • Wohungshilfe
  • Hilfen in besonderen Lebenslagen

Die Leistungen werden größtenteils von der Stadt Oldenburg erbracht.

Voraussetzung

Für die Leistungsgewährung durch die Stadt Oldenburg ist die Anerkennung eines Versorgungsanspruchs durch den jeweiligen Träger erforderlich. Für Leistungen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge und der Opferentschädigung ist hierfür das Landesamt für Soziales, Jugend und Familie zuständig, für Leistungen im Rahmen der Entschädigung von DDR-Unrecht das Niedersächsische Innenministerium.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ServiceCenter der Stadt Oldenburg stehen für weitere telefonische Informationen unter der Servicedurchwahl 0441 235-4444 in der Zeit von montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr zur Verfügung und helfen gerne weiter.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie zu den Themen "Kriegsopferfürsorge" » und "Hilfe für Opfer von Gewalttaten" » auf den Internetseiten vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kriegsopferfürsorge
Opferentschädigung
DDR-Unrecht