Arbeiten im fünften und letzten Abschnitt am beginnen

Hochheider Weg: Straßenausbau biegt auf die Zielgerade ein

Der Ausbau des Hochheider Weges biegt auf die Zielgerade ein: Voraussichtlich am Montag, 12. April, beginnen die Straßenbauarbeiten im fünften und damit letzten Abschnitt. Der Schlussteil umfasst den Bereich von der Einmündung zur Eutiner Straße bis zur Rennplatzstraße. Den Auftrag hat die Stadt nach öffentlicher Ausschreibung an die Oldenburger Baufirma Otto Lieke GmbH & Co.KG vergeben. Die Arbeiten sollen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

 

Was genau wird gemacht?

Der Hochheider Weg erhält eine sechs Meter breite bituminöse Fahrbahn mit seitlichen Nebenanlagen, die aus Pflanzstreifen, Grabenbereichen, Parkstreifen und Gehwegen bestehen. Die Bauarbeiten starten im Bereich der südlichen Nebenanlagen. Dort wird zuerst der Bodenaustausch vorgenommen, anschließend werden die vorhandenen Versorgungsleitungen durch die EWE erneuert. Im nächsten Schritt folgt abschnittsweise der Bodenaustausch im Fahrbahnbereich. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) erneuert im Zuge der Ausbauarbeiten den Mischwasserkanal und verlegt zusätzlich einen neuen Regenwasserkanal. Abschließend wird die neue Straßenbefestigung hergestellt.

Die Kosten dieses Bauabschnitts (einschließlich der Kanalbaukosten, die vom OOWV übernommen werden) belaufen sich auf rund 1,25 Millionen Euro. Die Kosten für den gesamten Ausbau des Hochheider Wegs von der Ammergaustraße bis zur Rennplatzstraße schlagen mit etwa 3,8 Millionen Euro zu Buche. Das Land Niedersachsen übernimmt im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes 65 Prozent der Ausbaukosten.

Auswirkungen auf den Verkehr

Während der Arbeiten ist ab Anfang Mai eine Vollsperrung für den Kfz-Durchgangsverkehr nötig. Betroffen ist auch der VWG-Busverkehr, der während der Bauzeit den Hochheider Weg nicht befahren kann und über den Trommelweg, Clausewitzstraße und Westeresch umgeleitet werden muss. Der Kfz-Anliegerverkehr soll provisorisch aufrechterhalten bleiben, soweit dies der Bauablauf zulässt. Zu Fuß und mit dem Rad kann die Baustelle während der gesamten Bauzeit passiert werden.