Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Kranzniederlegung am Mahnmal für Sinti und Roma

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Christel Schwarz, Vorsitzender des Freundeskreises für Sinti und Roma in Oldenburg e. V., haben am Montag, 27. Januar 2020, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, am Mahnmal für Sinti und Roma (Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße) Kränze niedergelegt.

Krogmann und Schwarz gedachten der 74 Sinti-Opfer aus der Stadt Oldenburg und Umgebung, die zum größten Teil auf dem Gelände des Ziegelhofes am Friedhofsweg wohnten und zwischen 1938 und 1945 von dort deportiert und im nationalsozialistischen Holocaust in Auschwitz, Birkenau und anderswo ermordet wurden. Es sei wichtig, gemeinsam dafür Sorge zu tragen, „dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten und dass so etwas nie wieder geschieht“, betonte Krogmann. „Wir sind in der Pflicht, die Erinnerung an die nächste Generation weiterzugeben und unser Land vor menschenfeindlichen und rassistischen Ideologien zu schützen“, so der Oberbürgermeister.

Über das Mahnmal

Das vom Bildhauer Eckart Grenzer geschaffene Mahnmal ist seit 1989 ein Ort des Gedenkens. Es zeigt einen in Sandstein gemeißelten Baum mit 74 fallenden Blättern, die an die 74 Opfer erinnern sollen.